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Geschichte des Kaviars

Am Anfang der Geschichte des Kaviars steht ein iranischer Stamm vom kaspischen Meer. Dieser Typus ist für seine enorme Energie bekannt, welche die Zugehörigen des Stamms angeblich vor allem anderen dem Essen von Kaviar zu verdanken haben. Die Männer und Frauen dieser Gegend verliehen dem fertig angerichteten Produkt den Namen "Cahv-Jar", was so viel wie "Kuchen der Freude" bedeutet – aber sicherlich nichts mit der Vokabel "Kuchen" in unserem heutigen Sinn zu tun.

Dass es sich beim Fischrogen nicht um ein übliches Massenprodukt, sondern um eine ungewöhnliche Delikatesse handelt, erkannte man erst im 19. Jahrhundert, als man anfing, den Kaviar als Genuss zu hoch zuachten. Nachdem das heute sogenannte "schwarze Gold" zunächst noch als Essen der finanziell stark eingeschränkten unteren Schicht betrachtet wurde, machte ein russischer Adliger den Kaviar in der besseren Gesellschaft bekannt.

In der Konsequenz verbreitete sich das Fischderivat von Russland aus in der ganzen zivilisierten Welt. Allerdings besaß bis 1925 nur dieses Land die Zustimmung, im Kaspischen Meer zu fischen und sich der so gewonnenen Naturprodukte zu bedienen. Immer mehr Kaviar-Händler waren unterwegs, sodass die erlesene Delikatesse sich schnell überall wachsender Beliebtheit erfreute – natürlich bei denen, die es sich leisten konnten! 1953 wurde im Iran eine unabhängige, staatlich zugelassene Fischereigesellschaft gegründet.

Seit über fünfzig Jahren wird nun das "schwarze Gold" in alle Welt ausgeführt. Genaue Kontrollen garantieren eine ungewöhnliche Wertigkeit, was mit ein Grund dafür ist, weshalb der iranische Kaviar häufig konsumiert wird.

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