Waffelrezepte

 

Waffelrezepte

Warum mögen wir eigentlich die Waffel so?

Waffeln begegnen jedem im Alltag öfter, als man vermutet. Vor allem sind sie eine leckere Beilage zu Eis oder Desserts und dienen in vielen Restaurants zur Verzierung. Gute Waffelrezepte sind aber kein Garant für eine gelungene Süßspeise, denn man muss auch wissen, wie’s geht, wenn man sich am eigenen Waffeleisen zu schaffen macht. Wenn das Ganze als Selbstversuch mit dem Waffelautomat nicht schief laufen soll, ist es schlau, sich vorher lieber noch mit Palatschinken oder ähnlichem auseinanderzusetzen. Vor allem deshalb, weil man beim Anrühren des Teiges bzw. der Waffelmasse ein gutes „Gefühl“ dafür bekommen muss, wie dick oder wie dünn die Masse sein sollte. Die Zutaten der Waffelrezepte verrührt man am besten mit einem Mixer, damit auch wirklich alles schön miteinander verbunden ist. Immerhin wäre es nicht gerade fein, wenn sich der Eidotter auf der fertigen Waffel noch abhebt. Hat man keinen Mixer zur Hand, so sollte man mindestens 5 Minuten lang fest mit dem Schneebesen rühren, bis der selbstgemachte Waffelteig die richtige Konsistenz hat.

Wie geht es weiter? - Das Grundrezept

Die meisten Waffelrezepte geben die 4 Grundzutaten an: Eier, Milch, Mehl und Zucker. Wer will, kann auch eine Prise Salz hinzugeben. Salz verwendet man deshalb auch in süßen Teigen und Massen, weil es die Eigenschaft hat, die Masse zu binden. Auch das Ei wirkt als natürlicher Kleber und hält alles zusammen. Bevor man sich allerdings mit dem Rühren des Waffelteiges auseinandersetzt, sollte man vorab schon einmal das vorbereitete Waffeleisen einschalten. Es dauert einige Minuten, bis der Waffelautomat die gewünschte Hitze erreicht hat. Sobald die richtige Back-Temperatur erreicht ist, zeigt dies das Waffeleisen an – oft ist eine rot/grüne Lampe angebracht, die dementsprechend aufleuchtet. So weiß man, wann es so weit ist, den Teig mit einer Kelle auf das Waffeleisen langsam laufen zu lassen. Bevor man aber den Teig in den Automat vorsichtig gießt, sollte man trotz Antihaftbeschichtung auf der Oberfläche noch einen Löffel Margarine, Butterschmalz oder Öl geben, damit die Waffel nicht anklebt, wenn sie durch ist. Nach wenigen Minuten ist es so weit und man sieht auf den ersten Blick, ob die Waffel gelungen ist oder nicht. Denn hat man zu viel Teig verwendet, quillt dieser auf den Seiten heraus und die Waffel im inneren Teil des Automaten ist verkohlt. Nebenbei hat man noch Scherereien, weil man die ganze Sauerei rundherum putzen muss. Deshalb ist es ein guter Tipp, beim Waffelmachen eher sparsam mit dem Teig umzugehen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Waffeln sich aus einer Portion Teig ergeben. Das liegt auch daran, dass sie nicht dick sein sollen, sondern am besten hauchdünn gebacken werden.

Wie serviert man Waffeln:

Beim Servieren der Waffeln sind in punkto Dekoration fast keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar pikante Varianten, die aber eher in den USA verbreitet sind. Bei uns findet eher die süße Waffel als Süßspeise ihre Anhänger. Deshalb kann man sich auch mit Früchten zur feinen Dekoration so richtig ausleben. Manche Waffelrezepte inkludieren Zitronenaroma. Deshalb ist es in diesem Fall beispielsweise eine nette Idee, den Tellerrand beispielsweise mit Zitronengras zu schmücken. Auch eine Orange, die man in einem hübschen Fächer beilegt, passt als Zitrusfrucht geschmacklich hervorragend dazu.